Brustvergrößerung

Home

Fachbegriffe / Lexikon

Facebook

News & Links

Gästebuch

Mein Tagebuch Brustvergrößerung

Erste Überlegungen

1. Beratungsgespräch

2. Beratungsgespräch

Zeit bis Brustvergrößerung

Die OP Brustvergrößerung

Erste Tage nach OP

Erste Wochen nach OP

Das Leben nach OP

Vorher-Nachher-Bilder

Daten und Fakten

Flausenfee - Über mich

 

 

 

 

Das Leben nach der Brustvergrößerung :

In den ersten 6 Wochen nach Brustvergrößerung habe ich mir täglich ein kleines bischen mehr "Normalität" im Alltag erobert. Habe aber aufgeregt dem Ende der ersten 6 Wochen entgegengefiebert. Denn das war ja die "magische Zeitgrenze", nach der der Heilungsprozess soweit abgeschlossen und die Implantate einigermaßen fest eingewachsen sein sollten, so daß von da an wieder alles erlaubt sein sollte, was vorher "verboten" war.

  • Endlich wieder die Arme bedenkenlos über Kopf heben dürfen.
  • Endlich wieder Sport ohne Einschränkungen machen.
  • Endlich wieder auf dem Bauch liegen dürfen.
  • Und endlich tagsüber normale BHs tragen dürfen.
  • Und nachts ganz ohne schlafen dürfen.
  • Und und und….

Auf den Kontroll-Termin 6 Wochen nach OP war ich auch deshalb sehr gespannt, weil ich mich bei Dr. Pullmann mit einem Mädel verabredet hatte, die eine Woche vor mir operiert wurde und mit der ich seitdem einen netten und engen Mail-Austausch hatte. Nach mehreren Latte Macchiati in einem sonnigen Cafe gingen wir gemeinsam in die Praxis und überraschten Dr. Pullmann damit, dass wir gern mal jeweils bei der anderen "gucken" und deshalb den Termin gemeinsam wahrnehmen wollten.

Wir guckten also gegenseitig, waren begeistert von den schönen Ergebnissen und freuten uns, dass Dr. Pullmann uns beiden sagen konnte, dass sich - mit Aunahme von der noch leicht rötlichen Narbe bei dem anderen Mädel - alles bestens entwickelt hätte und super ausschauen würde.

Wir löcherten ihn dann noch mit allen Fragen, die uns einfielen und erfuhren, daß Sauna schon wieder erlaubt wäre, man aber noch etwas darauf achten solle, ob es durch die Hitze zu Schwellungen kommen würde. Daß Sonne und Solarium o.k. wären, wenn man die Narben gut abdecken würde. Mir erlaubte er auch ab sofort schon wieder Bügel-BHs zu tragen, weil ich ja BWS habe. Bei dem anderen Mädel empfahl er noch ein paar Wochen zu warten - bis 3 Monate Post-OP - weil die Bügel sonst unangenehm auf die BFS-Narbe drücken könnten…<br><br>

Der erste BH-Kauf gestaltete sich für mich dann aber als viel schwieriger als ich mir das vor der Brustvergrößerung vorgestellt hätte. Ich hatte so gar keine Vorstellung von der richtigen Körbchengröße, noch nicht einmal davon, wie es sich anfühlen würde, wenn ein BH gut passt. Habe mir doch glatt mal eben so auf die Schnelle in der Mittagspause einen ersten Bügel-BH mit B-Körbchen gekauft. Der stellte sich dann aber als viel zu eng und unbequem heraus, so dass ich ihn nach ½ Stunde ganz schnell wieder ausgezogen und seitdem nie wieder getragen habe.

Bei den nächsten Käufen habe ich mir dann deutlich mehr Zeit für's An- und Ausprobieren genommen. Lernte auch, dass man darauf achten müsse, dass der Bügel um die Brust herumgehen solle und nicht auf das Implantat drücken dürfe. War dann fassungslos, als ich feststellte, wie gut ein Passionata-BH in 75 D passte. Und war ebenfalls fassunglos, als ich feststellte, dass Palmers keine D-Körbchen führen würde, mir dann dort aber die Wäschefachverkäuferin netterweise einen 80 C-BH bestellte, der vom Körbchen vergleichbar war. Das waren doch ganz neue Erfahrungen für mich "so große Größen führen wir gar nicht" zu hören…

Und nach und nach wurde das BH-Kaufen dann immer einfacher. Erst recht, als die Brust mit der Zeit weicher und flexibler wurde, und viele BHs einfach besser paßten. Und während mir vor der Brustvergrößerung ein Set von 4 BHs (2 schwarz, 2 weiß) ausgereicht hatte, konnte ich nun gar nicht genug bekommen von den ganzen verschiedenen Modellen, Farben und Formen.<br><br>

Auf dem Bauch schlafen mochte ich allerdings noch lange nicht. Ich hatte zwar normalerweise kein echtes Fremdkörpergefühl, aber beim Auf-dem-Bauch-Liegen drückten die Implantate noch einige Monate. Erst ab ca 6 Monate Post-OP wurde das langsam besser, bis das "komische" Gefühl dabei dann irgendwann komplett verschwunden war. Jetzt schlafe ich wieder genauso gut und gern auf dem Bauch wie vor der Brustvergrößerung..

Sport hatte ich ja eigentlich schon 3 Wochen nach OP auf dem X-Trainer begonnen. Allerdings mit nur wenig Arm-Einsatz, und Übungen für den Brustmuskel hatte ich bis 6 Wochen nach OP natürlich auch nicht gemacht. Nachdem mir Dr. Pullmann nach Ablauf der 6 Wochen auch ausdrücklich Liegestütze wieder erlaubte, bekam ich bei meinem ersten Versuch 1 (!) Liegestütz zu schaffen erst mal einen kleinen Schock. Ich hatte zwar schon gehört, dass die Kraft - gerade bei einer Brustvergrößerung unter Brustmuskel- erst mal neu aufgebaut werden müsse. Aber das Gefühl dabei war sooooo komisch, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass es jemals wieder so werden würde wie vorher.

Zum Glück habe ich mich getäuscht. Ich habe nach und nach immer etwas mehr gemacht. Und viel schneller als gedachtwar wieder die komplette Kraft da. Konnte auch 2 ½ Monate nach OP schon bei einer 2tägigen Kanutour ordentlich mitpaddeln. Und 3 Monate nach OP im Urlaub schon wieder Brustschwimmen, was am Anfang allerdings noch mit einem merkwürdigen Gefühl verbunden war. Aber auch das ist schnell vergangen.

Mit der Zeit wurden meine Brüste immer weicher und flexibler. Sie sind sicher etwas fester als eine Naturbrust, fühlen sich aber trotzdem relativ natürlich an und sehen auch sehr natürlich aus. Ein sichtbares Rippling, das ich kurze Zeit nach OP mal für einen Moment hatte, ist zum Glück nicht geblieben. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, daß sich der Brustmuskel auch erst mal etwas dehnen musste. Ich habe allerdings ein knappes Jahr nach OP noch leichte Sensibilitätseinschränkungen im Bereich der BW. Aber das ist nicht so ungewöhnlich. Viele Mädels haben noch lange diese Einschränkungen. In einigen Fällen kommt die Sensibilität dann noch zurück, in anderen nicht. Ich bin mal gespannt, wie das bei mir sein wird.

Die Narben habe ich noch lange Zeit regelmäßig mit Bepanthen eingecremt und bin einfach begeistert, wie unsichtbar sie geworden sind. Selbst wenn man von der Brustvergrößerung weiß und danach sucht, kann man sie kaum noch erkennen.

Aber das Schönste an allem ist, dass ich mich mich soo an meine neuen Brüste gewöhnt habe, dass ich das Gefühl habe, sie hätten schon immer zu mir gehört. Da ist kein Fremdkörpergefühl. Das bin ich, so wie ich heute bin! Schaue ich mir meine Vorherbilder an, kommen mir diese ganz fremd vor. Ich genieße mein neues Körpergefühl und bin immer noch superglücklich darüber, dass ich mich tatsächlich getraut habe, die Brustvergrößerung machen zu lassen.

Infos & Tipps Brustvergrößerung

Tipps für die Arztsuche

Checkliste für die Beratung

Welches Implantat ?

Platzierung der Implantate

  Schnitt-Techniken 

Vorbereitung auf die OP

Nach Brustvergrößerung

Mögliche Komplikationen

Forum & Expertenrat

Beautyportal

Schönheitschirurgie-Portal

 

 

 

Impressum