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Während zur Microdermabrasion im Kosmetik-Institut sowohl eine spezielle Vorbereitung der Haut wie auch eine auf die Microdermabrasion abgestimmte Nachbehandlung gehört, geht es bei den Microdermabrasion-Heimsets üblicherweise nur um das Peeling der Haut, manchmal noch ergänzt um pflegende Masken im Anschluß an das Peeling.
Aber auch der Peeling-Vorgang ist komplett unterschiedlich. Im Kosmetik-Institut erzeugt eine hochwertigen technischen Apparatur einen Unterdruck, und dabei werden die Aluminiumoxid-Kristalle auf die Haut geleitet. Die Anzahl der auf die Haut geleiteten Aluminiumoxid-Kristalle ist dabei um ein Vielfaches höher als bei der Microdermabrasion zuhause.
Die abgetragenen Hautzellen werden zusammen mit den gebrauchten Aluminiumoxid-Kristallen sofort abgesaugt und es werden immer wieder neue Kristalle auf der Haut geleitet. Der dabei ausgeübte Unterdruck, der je nach Haustruktur und Behandlungsziel individuell eingestellt werden kann, regt außerdem die bindegewebsbildenden Zellen (Fibroplasten) an, was beim Heimset nicht passiert, weil dort nicht mit Unterdruck gearbeitet wird.
Mit einem Microdermabrasions-Set für zuhause kann man deshalb nicht das Ergebnis einer Microdermabrasion im Kosmetik-Institut erreichen. Trotzdem kann es – wenn man die Erwartungen nicht zu hoch schraubt und ein gutes Heimset sachgerecht genau nach Anleitung anwendet – durchaus einen positiven Effekt für die Haut haben. Dabei ist ein Microdermabrasions-Heimset vielleicht am ehesten mit einem besseren Peeling zu vergleichen.
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