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für das eine oder andere Kosmetik-Produkt beinhalten würde. Und ich war ja durchaus bereit, vielleicht ein oder zwei Produkte zu kaufen, nahm mir aber fest vor, mich nicht zu sehr von der Begeisterung für die Bobbi Brown Produkte anstecken zu lassen und zumindestens einigermaßen standhaft zu bleiben.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Standhaft-bleiben ist mir nur sehr eingeschränkt gelungen.
Zum vereinbarten Termin kam ich in die Parfümerie und wurde gleich nett empfangen. Allerdings ging es für die Kosmetik-Beratung nicht in die separaten Räume, in denen die Kosmetik-Behandlungen durchgeführt wurden, sondern in die Ecke mit den Bobbi Brown Kosmetik Produkten. Das hätte mir ja eigentlich klar sein müssen, allerdings war es mir erst doch etwas unangenehm, da so auf dem Präsentierteller zu sitzen.
Die Kosmetikerin fragt mich dann erst danach, ob ich geschminkt sei und was meine Vorlieben beim Schminken wären und schaute sich meinen Hauttyp an. Dann schminkte sie mich ab und trug als erstes ein Bobbi Brown Make-Up (Oil-Free Even Finish Compact Foundation) mit einem Pinsel auf. Gut daran gefiel mir das Auftragen mit einem Pinsel, mit dem sie auch die schwer zugänglich Stellen (z.B. um die Nase herum) perfekt abdecken konnte. Dieses Make-UP ist auch für öligere Haut geeignet, fühlt sich erst wie ein cremiges Make-UP an und bekommt nach dem Auftragen eine etwas pudrige Konsistenz, so daß die Verwendung eines zusätzlichen Puders nicht notwendig ist. Anschließend deckte sie die Augenringe mit einem Concealer in Stiftform ab.
Dann suchte sie ein Puder-Rouge in einem schönen herbstlichen Farbton für mich aus und trug diesen geschickt mit dem Pinsel auf. Ich war schon lange auf der Suche nach einem zu mir passenden Rouge und wußte da schon, daß ich dieses Rouge auf jeden Fall käuflich erwerben wollte.
Nun kamen die Augen dran. Die Kosemetikerin überzeugte mich davon, wie wichtig ein Highlighte - gerade bei tieferliegenden Augen - sein kann und trug diesen auf dem kompletten Augenlid bis unter die Augenbrauen auf. Ein Blick in den Spiegel zeigte mir , daß der kleine Effekt tatsächlich sichtbar war. Dann suchte wir gemeinsam einen wunderschönen in vielen Farbnuancen schimmernden Lidschatten und den dazu passenden Gel-Eyeliner, ebenfalls in einem Lilaton. Den Lidschatten trug sie auf dem beweglichen Augenlid auf, den Gel-Eyeliner mit einem Pinsel ganz fein um das obere und untere Augenlid herum.
Mascara habe ich erst abgelehnt, weil ich ja eine Wimpernverlängerung trage und meine Erfahrungen beim Auftragen auf den unteren Wimpernkranz bisher so waren, daß die Wimpern durch von mir aufgetragene Mascara ganz “fliegenbeinig” aussahen. Die Kosmetikerin erklärte und zeigte mir dann aber den Unterschied, daß das Auge schon offener wirkt, wenn ich am unteren Wimpernkranz Mascara auftragen würde. Allerdings sollte ich keine zu cremige Wimperntusche mit vielen verlängernden Partikeln verwenden (das war wohl bisher mein Fehler), sondern eine, die nur etwas Farbe gibt,
Die Augenbrauen strichelte sie mit einem dunkleren Lidschatten von Bobbi Brown nach, was vor allem am äußeren Augenbrauen-Rand wichtig ist, weil ich da kaum noch Härchen habe. Die Augenbrauen geben dem Gesicht so einen gewissen Rahmen und selbst ein bischen Farbe hat dort einen einen schönen Effekt.
Zum Abschluß fragte sie mich, ob ich eher Lippgloss oder Lippenstift trage und ich beantwortete die Frage damit, daß ich eher der Lippgloss-Typ sei. Sie empfahl mir einen zum Rouge passenden Lippgloss-Ton, der nicht ganz so blass war wie die Lippgloss-Farben, die normalerweise trage. Das begründete siedamit, daß ich ja recht schmale Lippen hätte, die etwas Farbe gut gebrauchen könnten.
Der Blick in den Spiegel zeigt mir dann ein sehr natürlich wirkendes nur dezent geschminktes Gesicht mit schönen Akzenten, für die ich mir bei meinem normalen “Husch-Husch-ich-schmink-mich-mal-schnell-Alltag” bisher nie die Zeit und Mühe gemacht habe.
Ich nahm mir fest vor das zurkünftig zu ändern. Und dafür brauchte ich natürlich einige dieser wunderschönen Produkte. Am liebsten hätte ich ja gleich alle mitgenommen, schweren Herzens verzichtete ich auf Make-Up, Concealer und Pinsel und entschied mich erst mal für “nur” 6 neue Lieblingsprodukte.
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