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Die französischen Behörden hatten ja bereits im Dezember die Empfehlung ausgesprochen hatten, dass alle Frauen mit PIP Implantaten sich aufgrund der Risiken, dass die mit billigem Industrie-Silikon gefüllten Brustimplantate reissen könnten, entfernen lassen sollten. Die deutschen Behörden waren erst mal zurückhaltender und empfahlen den betroffenen Frauen nur, eine Untersuchung der PIP Implantate vornehmen zu lassen, und eine Entscheidung über eine mögliche Entfernung individuell mit dem Arzt zu besprechen. Diese aufgrund der Empfehlung erfolgten Untersuchungen haben dann aber wohl ergeben, dass ein Risiko durch austretendes Silikon nicht nur bei gerissenen Implantaten besteht, sondern auch bei nicht gerissenen Implantaten.
Auch wenn sich der Verdacht, die fehlerhaften PIP Implantate würden Krebs auslösen können, bisher nicht bestätigt hat, gibt es andere Risiken, wenn Silikon ausläuft. Denn das austretende Silikon kann zu Verkapselungen führen und Entzündungsreaktionen auslösen. Ob das billige Industrie Silikon dann noch weitere Risiken birgt, ist noch nicht bewiesen, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
Am 06.01.2012 gab das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) dann eine Pressemeldung heraus, nach der nun alle betroffenen Frauen, sich die Implantate als Vorsichtsmassnahme entfernen lassen sollten. Betroffen sind davon nicht nur die Brustimplantate der inzwischen insolventen Firma PIP sondern auch die baugleichen Implantate der Firma Rofil. Hier findet Ihr die Pressemitteilung dazu:
Empfehlung zur Entfernung von PIP und Rofil Implantaten
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